Freiheit
Alles begann vor einer Zeit, wie sie uns heute vertraut ist. Auch der Raum war noch nicht erschaffen. Es gab nur die Schöpfergötter, die ihre eigenen Spiele spielten und sich daran erfreuten.
Plötzlich hatte einer dieser mächtigen Wesen den Einfall, gemeinsam ein Spiel zu kreieren.
Gemeinsam ein Spielfeld zu erschaffen, mit Regeln, die dafür Sorge tragen sollten, dass das Spiel spannend und interessant bleiben würde.
Viele, ja sehr viele fanden diesen Vorschlag faszinierend und stimmten in die Beratung der Regeln mit ein und nach einer zeitlosen Ewigkeit waren die Bedingungen, die Größe des Spielfeldes, die Zeit, die Begrenzungen und Freiheiten und die verschiedenen Energien festgelegt, welche in diesem neuen Spiel benutzt werden sollten.
Nun stellten sich alle Schöpfergötter, die Spieler sein wollten, auf und kreierten einen Raum, in dem die Absicht verankert wurde, dass alle Manifestationen Bestand haben sollten, bis sie von ihrem oder ihren Schöpfern wieder aufgelöst werden. Dies war die Geburt der Zeit, wie wir sie heute kennen.
Sobald dieser Raum erschaffen war, wurde er mit Energie erfüllt. Einer Energie, die weder eine Frequenz besaß, noch von der Zeit bzw. dem Raum, für den sie die Spielgrundlage bildete, beeinflusst werden konnte.
Nur die Spieler hatten die Fähigkeit sich ihrer nach eigenem Willen zu bedienen. Diese Energie stellte die Grundlage, das Spielfeld, dar, aus dem alles entstand, das in den darauffolgenden Äonen erschaffen werden würde.
Anfänglich so anonym wie die Schöpfergötter selbst, bekam diese Energie in unserer heutigen Zeit verschiedene Namen zugewiesen, wie beispielsweise „Kosmische Energie”, „Lebensenergie” und viele andere mehr. Doch gleich mit welchem Namen versucht wurde, diese Energie zu beschreiben, war nur wesentlich, dass sie die Grundlage bildete, die es allen Spielern ermöglichte, all das zu kreieren, was ihnen in den Sinn kam. Das war ihr Zweck und dafür wurde sie von allen Spielern erschaffen. Und deshalb können wir bis auf den heutigen Tag und noch weit in die Zukunft hinein mit unserem Spiel fortfahren.
Nun war das Spielfeld erschaffen, der Raum mit Energie erfüllt, die Absicht verankert, dass alle Kreationen bestehen bleiben würden, bis sie von ihren Schöpfern wieder aufgelöst werden, zurückgerufen in die Uressenz, aus der sie kamen.
Alle Spieler waren bereit, hatten ihre Absicht bekundet, welche Rolle, welches Sein sie für dieses Spiel annehmen, was sie tun und was sie letztenendes erreichen wollten.
Hätte es damals einen Startschuss gegeben, wäre der Knall durch das gesamte, noch völlig unbewohnte Universum gezogen, ohne von irgend jemandem beachtet zu werden. Doch so „sprangen” die Schöpfergötter, vor Tatendrang brennend, „kopfüber” in das neue Spielfeld, in das gerade kreierte Universum hinein.
Das Spiel begann!
Es wurde kreiert, manifestiert, erhalten, verändert und wieder aufgelöst. Und in diesem großen Spiel begannen sich mehr und mehr kleinere Spiele heraus zu formen. Spielerteams entstanden. Immer mehr Spiele und Seins-Rollen innerhalb neuer Absichten etablierten sich. Immer neuere und kleinere, welche erforderten, die eigene Schöpferkraft mehr und mehr zu begrenzen.
Mit dieser selbstauferlegten Beschränkung der eigenen Liebe, Weisheit und Macht, war auch der Verlust von Bewußtsein und Bewußtheit verbunden, ohne dass dies anfänglich bemerkt wurde.
Von da an ging es bergab!
Andere Schöpfergötter, die sich ihre Bewusstheit bewahrten, erkannten rasch wohin diese Abwärtsspirale all der neu kreierten Spiele hinführen würde - in den Verlust des Wissens um den Beginn des Spieles und dessen grandiose Absicht viel Spaß zu haben; in das Versagen, die eigene Schöpferkraft gezielt anzuwenden, um all das aufzulösen, was einen selbst bindet; in die Umkehrung der aufbauenden Kräfte, die sich immer stärker gegen den eigenen Schöpfer richten; letztlich in die Gefangenschaft des selbst kreierten Universums für alle Zeit.
Deshalb begannen diese, die Regeln, wie auf höchster Ebene manifestiert und wieder aufgelöst werden kann, an die anderen Spieler weiterzugeben, um ihnen zu helfen, sich zu erinnern und sich selbst aus der eigenen Falle zu befreien.
Doch gab es Gegenabsichten von Schöpfergöttern, die andere lieber kontrollieren wollten, anstatt zuzuschauen, wie diese wieder ihre schöpferische Freiheit erlangten.
So kam es zum Kampf der Götter um die Götter!
Schlachten wurden ausgetragen. Mal gewann die eine Seite, dann wieder das andere Team. Und so war einmal das Wissen verfügbar und die Schöpfergötter konnten beginnen sich zu befreien. Dann war es wieder verschwunden und der Abstieg begann erneut. Dieses Spiel fuhr fort bis in die heutige Zeit, bis in unsere Gegenwart.
Und wieder einmal ist das Wissen vorhanden, wie aus höchsten Ebenen kreiert und manifestiert werden kann und wieder einmal, seit sehr, sehr langer Zeit, sind die Spielregeln bekannt, um dieses Spiel zu verlassen, um -
frei zu werden für die Ewigkeit!
Erleben Sie Peter Dexheimer auf dem Seminar und die Erklärung in Band 12:
"Was ist ein Spiel?"